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Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Würselen analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Würselen eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Würselen?

Würselen weist derzeit kein eigenes städtisches Zuschussprogramm für die energetische Sanierung privater Wohngebäude aus. Ein im Amtsblatt veröffentlichtes Zuwendungsverfahren, das unter anderem Photovoltaik mit Batteriespeicher, Gründächer und Entsiegelung als Bewertungskriterien nennt, richtet sich an Vereine und Institutionen, nicht an private Haushalte; ein Anspruch auf Bewilligung besteht dort ausdrücklich nicht, und eine nachträgliche Erhöhung des Zuschusses bei Überschreitung der veranschlagten Kosten ist ausgeschlossen. Für private Eigentümerinnen und Eigentümer ist deshalb die StädteRegion Aachen die kommunale Ebene, deren Programme ausdrücklich für Würselen gelten – nicht für die Stadt Aachen. Nutzbar sind Dach- und Fassadenbegrünung, regenerative Gebäudetechnik und Stecker-Photovoltaik. Bei der Begrünung sind Planung und Installation durch ein Fachunternehmen vorgeschrieben, Ausnahme sind Klicksysteme für Flachdächer; die Substratschicht muss mindestens acht Zentimeter dick sein, bei Klicksystemen sechs. Für die regenerative Gebäudetechnik gilt ein Ticketsystem – zuerst wird ein Ticket gebucht, dann bleiben 14 Tage für den digitalen Antrag; Tickets und Wartelistenplätze sind begrenzt und waren zuletzt vergeben. Stecker-Photovoltaik richtet sich an Mieterinnen und Mieter. Für Batteriespeichersysteme hat der Städteregionstag am 16. Juli 2026 beschlossen, aufgrund der Haushaltssituation in diesem Jahr keine weiteren Anträge anzunehmen. Eine Doppelförderung derselben Maßnahme innerhalb der städteregionalen Körperschaften ist ausgeschlossen. Gemeinsam mit Alsdorf, Baesweiler und Herzogenrath lobt Würselen zudem den Wettbewerb „Haus, Hof und Garten“ zu Artenvielfalt und Kleinklima aus. Für Photovoltaikanlagen und Batteriespeichersysteme an Gebäuden mit überwiegender Wohnnutzung gilt zudem, dass steckerfähige oder gemietete Anlagen von dieser Förderung ausgeschlossen sind. Für 2026 liegt eine eigene Förderrichtlinie für Dach- und Fassadenbegrünungen vor; der formgebundene Antrag ist ausschließlich elektronisch per E-Mail an die StädteRegion zu stellen, beigefügt werden eine Checkliste, das Antragsformular 2026, eine vom Dachunternehmen auszufüllende Fachunternehmensbescheinigung und das Datenschutzblatt. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Würselen besonders wichtig?

Würselen hat sich beim Klimaschutz ungewöhnlich weit vorgearbeitet: Die Stadt hat ein integriertes Klimaschutzkonzept als sogenanntes Vorreiterkonzept erstellen lassen, gefördert aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes. Interessant für Eigentümerinnen und Eigentümer ist, mit welchen Größen dieses Konzept rechnet: Seine Szenarien setzen Sanierungsraten zwischen 1 und 3,3 Prozent pro Jahr an und stellen den heutigen Wärmeverbrauch der Haushalte dem Verbrauch nach Sanierung des Bestands gegenüber. Der Unterschied zwischen dem unteren und dem oberen Wert entscheidet darüber, ob die städtischen Ziele erreichbar sind – und er entsteht ausschließlich aus Entscheidungen in privaten Wohngebäuden. Die Stadt geht bei ihren eigenen Immobilien voran: Für die energetische Sanierung des Rathauses am Morlaixplatz wurden aus dem Programm für kommunale Gebäude im Rheinischen Revier rund 6,5 Millionen Euro bewilligt, für die Grundschule Scherberg mit Sporthalle rund 2,7 Millionen Euro. Beim Thema Hitze ist Würselen ebenfalls konkret: Über den European Climate Adaptation Award wurden Schulhöfe klimaangepasst saniert, eine Hitzeaktionsplanung für die Gesamtstadt wird umgesetzt, und eine neue Freiflächengestaltungssatzung verlangt bei Neubauvorhaben und wesentlichen Umgestaltungen eine angemessene Begrünung von Freiflächen und baulichen Anlagen. Wer größer umbaut, muss das mitplanen. Hinzu kommt der Zeitdruck aus der Bundesförderung: Ab Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus der Bundesförderung alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab 1. August 2028 vollständig; neu eingebaute Gas- und Ölheizungen brauchen ab 2029 einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe. Eine unabhängige Energieberatung durch Energieeffizienz-Experten (EEE) bringt Satzungspflichten, Technikwahl und Förderfenster in eine tragfähige Reihenfolge.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Würselen aus?

Würselen liegt zwischen Aachen und dem Nordkreis und vereint deshalb sehr unterschiedliche Bautraditionen. Der historische Kern um den Morlaixplatz und die alten Ortslagen zeigen Bruchstein, Fachwerk und rheinischen Backstein sowie ehemalige Hofanlagen – Baukörper mit dicken, aber ungedämmten Massivwänden, bei denen Feuchteschutz und Detailausführung vor der Dämmstärke stehen. Aus der Zeit des Aachener Steinkohlenbergbaus stammen Bergarbeiter- und Werkssiedlungen, typischerweise Ziegelzeilen und Doppelhäuser mit kleinen Grundrissen, Satteldächern und großen Gärten; ihre Gleichförmigkeit macht Sanierungskonzepte gut von Haus zu Haus übertragbar. Die größte Fläche nehmen jedoch die Wohngebiete der Nachkriegsjahrzehnte ein: Einfamilien- und Doppelhäuser der 1950er bis 1970er Jahre mit Vollkeller, kompakten Grundrissen und häufig später ausgebautem Dachgeschoss, dazu die Erweiterungen der 1980er und 1990er Jahre in Broichweiden, Bardenberg und den weiteren Ortsteilen. Charakteristisch ist die polyzentrische Struktur: Würselen ist aus mehreren eigenständigen Ortschaften zusammengewachsen, weshalb Ortskerne mit dichter, älterer Bebauung unmittelbar an locker bebaute Eigenheimgebiete grenzen. Ein prägendes Merkmal ist außerdem die Lage am Aachener Kreuz mit großen Gewerbe- und Logistikflächen – ausgedehnte Flachdächer, die sich für Photovoltaik und Begrünung anbieten, und Wohnlagen, bei denen Schallschutz und energetische Sanierung sinnvoll zusammen gedacht werden.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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