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Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Bergisch Gladbach analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Bergisch Gladbach eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Bergisch Gladbach?

Bei den Förderprogrammen ist für Bergisch Gladbach eine Klarstellung nötig, weil städtische Hinweise einen anderen Eindruck vermitteln können. Der Rheinisch-Bergische Kreis hatte ein Programm, das die Umsetzung einer Maßnahme aus einem individuellen Sanierungsfahrplan mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuwendung von 10 Prozent, maximal 5.000 Euro, unterstützte – und zusätzlich die vorausgehende Vor-Ort-Energieberatung samt Erstellung des Fahrplans mit weiteren 10 Prozent, maximal 1.000 Euro, oben auf die Bundesförderung. Antragsberechtigt waren Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden im Kreisgebiet sowie Vereine und gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen; pro Wohngebäude war nur eine Maßnahme förderfähig.

Der Förderzeitraum begann am 15. Dezember 2022 und lief bis zum 31. Dezember 2025. Auf seiner Förderseite stellt der Kreis inzwischen ausdrücklich fest, dass er aktuell keine eigenen kreiseigenen Förderprogramme anbietet. Eine Neuauflage ist daher vor einer Beauftragung zu erfragen. Ein eigenes städtisches Zuschussprogramm für Dämmung, Fenster oder Heizungstausch unterhält Bergisch Gladbach nicht; für diese Maßnahmen verweist die Stadt auf die Bundes- und Landesprogramme. Dafür stellt sie eine Planungsgrundlage bereit, die in dieser Detailtiefe selten ist: Ausgewählte Karten des ersten städtischen Wärmeplans sind über das Geoportal abrufbar. Sie zeigen die Wärmeliniendichte, also den Wärmebedarf bezogen auf den Straßenmeter, sowie baublockbezogene Einschätzungen zum theoretischen Potenzial für Sole-Wärmepumpen, Luft-Wärmepumpen und Dachflächen-Photovoltaik – dazu die voraussichtlich vorrangigen Versorgungsarten je Gebiet.

Für die Frage, ob am eigenen Standort eher Erdwärme, Luft-Wärmepumpe oder ein Netzanschluss trägt, ist das ein belastbarer Ausgangspunkt. Zuständig ist die Stabsstelle Wärmeplanung, Klimaschutz und -anpassung. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum Energieberatung in Bergisch Gladbach besonders wichtig ist?

Bergisch Gladbach ist ein Sonderfall in der Region, weil hier der individuelle Sanierungsfahrplan nicht nur ein Förderbaustein, sondern die Eintrittskarte ist: Der Rheinisch-Bergische Kreis fördert Sanierungsmaßnahmen nur, wenn eine Vor-Ort-Energieberatung und ein iSFP vorliegen. Damit entscheidet die Reihenfolge über die Förderfähigkeit – und nicht erst über die Höhe. Wer zuerst den Handwerker beauftragt, verliert den Zugang. Baulich liegt die Stadt am Übergang von der Kölner Bucht ins Bergische Land, und das zeigt der Bestand: gründerzeitliche Substanz und Fabrikantenhäuser aus der Papierindustrie in Bergisch Gladbach und Bensberg, dazu Fachwerk und Bruchstein in den älteren Ortskernen, verschieferte Giebel in den Höhenlagen und sehr ausgedehnte Ein- und Zweifamilienhausgebiete der 1960er bis 1990er Jahre.

Diese Nachkriegs-Eigenheime sind der eigentliche Hebel: Sie sind groß genug, dass sich Dämmung und Heizungstausch deutlich rechnen, und meist so gebaut, dass beides technisch unkompliziert möglich ist. Hinzu kommt der Zeitdruck aus der Bundesförderung: Ab Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus der Bundesförderung alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab 1. August 2028 vollständig. Der gesetzliche Zwang ist entfallen, dafür benötigen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen ab 2029 einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe.

Weil die Stadt über ihr Geoportal baublockbezogene Potenzialkarten für Sole- und Luft-Wärmepumpen bereitstellt, lässt sich die Heizungsfrage hier ungewöhnlich fundiert klären. Als Energieeffizienz-Experten (EEE) erstellen wir den erforderlichen individuellen Sanierungsfahrplan und führen Wärmeplan, Bausubstanz und Förderfenster zusammen.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Bergisch Gladbach aus?

Bergisch Gladbachs Bestand verbindet bergische Tradition mit Nachkriegswachstum. In den historischen Kernen – vor allem in Bensberg mit Schloss und Altstadt, in Refrath, Herkenrath und Sand – haben sich Fachwerk- und Bruchsteinhäuser sowie schieferbehangene Bergische Häuser erhalten, vielfach denkmalgeschützt. Prägend ist die Geschichte der Papier- und Kalkindustrie: Werkssiedlungen und Arbeiterhäuser der Firma Zanders in Gladbach und Gronau, dazu Direktorenvillen und umgenutzte Fabrikgebäude – heute teils Wohnlofts.

Den größten Anteil des Wohnungsbestands stellen jedoch die Wachstumsjahrzehnte: In Refrath, Frankenforst, Hand, Paffrath, Schildgen und Romaney entstanden ab den 1950er Jahren ausgedehnte Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausgebiete, dazu Zeilen- und Punkthochhäuser der 1960er/70er Jahre, etwa in Bensberg oder Heidkamp. Charakteristisch sind Satteldächer mit später ausgebautem Dachgeschoss, Klinker- oder Putzfassaden und Kellerräume mit ungedämmter Decke.

In den waldreichen östlichen Ortsteilen finden sich zudem freistehende Häuser in Hanglage. Denkmalfachwerk, Werkssiedlung, Nachkriegs-Eigenheim und Hochhauszeile verlangen jeweils passgenaue, unterschiedlich wirtschaftliche Maßnahmenpakete.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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