Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Die Energieberater in Mülheim an der Ruhr analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Mülheim an der Ruhr eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Mülheim an der Ruhr?

Mülheim an der Ruhr setzt bei der Gebäudesanierung nicht auf einen eigenen Zuschusstopf, sondern auf Quartiersarbeit und Struktur. Nach dem Ratsbeschluss zur Klimanotlage von 2020 hat die Stadt ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet, das die Treibhausgasneutralität bis 2035 zum Ziel hat – sowohl im eigenen Handlungsbereich als auch gesamtstädtisch. Die energetische Sanierung des Wohnbestands ist darin ein eigenes Handlungsfeld neben Mobilität und erneuerbaren Energien. Konkret arbeitet Mülheim mit integrierten energetischen Quartierskonzepten und daran anschließenden Sanierungsmanagements, die über das KfW-Programm zur energetischen Stadtsanierung finanziert werden; begonnen wurde im Quartier Heißen-Süd, weitere Quartiere sind unter der Bezeichnung Zukunftsquartiere gefolgt. Ergänzend läuft seit 2020 das Mülheimer Modernisierungsbündnis, das ausdrücklich Ein- und Zweifamilienhäuser in den Blick nimmt, um die Sanierungsquote im Stadtgebiet zu erhöhen. Was das für die Praxis bedeutet: Ein pauschaler kommunaler Zuschuss, den man einfach beantragt, existiert in Mülheim nicht. Die Förderung kommt aus Bundes- und Landesprogrammen, während die Stadt Orientierung, Quartiersstrukturen und Datengrundlagen wie das Solarkataster beisteuert. Wer saniert, sollte deshalb prüfen, ob das eigene Gebäude in einem Quartier mit laufendem Sanierungsmanagement liegt – dort gibt es zusätzliche Programmbausteine, die es an anderer Stelle im Stadtgebiet nicht gibt. Namentlich und mit Zeitschiene: Heißen-Süd war das erste Quartier mit einem Sanierungsmanagement, finanziert über das KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ für drei bis fünf Jahre; im September 2020 folgte Dümpten; seit Sommer 2025 arbeitet die Stadt mit einem eigenen Sanierungsmanagement im Quartier Styrum; für die Innenstadt entstand im Rahmen von „InnovationCity roll out“ ein eigenes Quartierskonzept. Für die Innenstadt besteht außerdem ein Hof- und Fassadenprogramm, bei dem die Antragstellung begleitet und eine Erstberatung mit dem Quartiersarchitekten vermittelt wird. Ergänzend läuft seit 2020 das „Mülheimer Modernisierungsbündnis“, das ausdrücklich Ein- und Zweifamilienhäuser in den Vordergrund stellt. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Mülheim an der Ruhr besonders wichtig?

Mülheim an der Ruhr will bis 2035 treibhausgasneutral sein, und die energetische Sanierung des Wohnbestands ist im städtischen Klimaschutzkonzept ein eigenes Handlungsfeld. Der Mülheimer Bestand macht diese Aufgabe technisch besonders anspruchsvoll, weil die Spannweite ungewöhnlich groß ist: großzügige Gründerzeitvillen mit ausgedehnten Hüllflächen entlang der Ruhr, Fachwerk- und Bruchsteinkerne in Saarn und Mintard, Zechen- und Werkssiedlungen, dichte Nachkriegsbebauung in der Innenstadt und in Styrum sowie ausgedehnte Eigenheimgebiete der 1950er bis 1990er Jahre, viele davon in Hanglage mit Souterrain und Garagenunterbau. Gerade die Hanglagen sind ein häufig unterschätztes Thema: erdberührte Bauteile, Feuchte und ungedämmte Kellerdecken entscheiden dort oft mehr über den Verbrauch als die Fassade. Weil Mülheim keinen eigenen Zuschusstopf für Privatgebäude unterhält, hängt die Förderquote vollständig an Bundes- und Landesmitteln – und der Klimageschwindigkeitsbonus der Bundesförderung sinkt ab Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte, während der Klimageschwindigkeitsbonus zum 1. August 2028 komplett entfällt. Gleichzeitig ist der gesetzliche Zwang entfallen: Das Gebäudemodernisierungsgesetz hat die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen gestrichen, verlangt für neu eingebaute Gas- und Ölheizungen ab 2029 aber einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe. Wer jetzt entscheidet, entscheidet also über Betriebskosten der nächsten zwei Jahrzehnte. Eine unabhängige Energieberatung durch Energieeffizienz-Experten (EEE) klärt die Reihenfolge und rechnet die Heizungsvarianten am konkreten Gebäude durch; die Antragswege übernimmt unser Förderservice.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Mülheim an der Ruhr aus?

Mülheim an der Ruhr besitzt einen bemerkenswert vielfältigen Bestand. In Speldorf, Broich und entlang der Ruhr stehen großzügige Villen und Landhäuser aus Gründerzeit und frühem 20. Jahrhundert – Zeugnisse des Reichtums von Handel, Bergbau und Industrie, häufig denkmalgeschützt und mit großen Hüllflächen. In Saarn und Mintard haben sich dörfliche Kerne mit Fachwerk- und Bruchsteinhäusern erhalten, teils mit Bezug zur ehemaligen Klosteranlage. Die Innenstadt und Styrum sind von gründerzeitlichen Mehrfamilienhäusern sowie dichter Nachkriegsbebauung geprägt, da Mülheim im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden erlitt; typisch sind Putzbauten der 1950er Jahre mit schwacher Hüllqualität. In Heißen, Dummbaum und Eppinghofen erinnern Zechen- und Werkssiedlungen an den Bergbau, während in Holthausen, Menden, Raadt und Selbeck ausgedehnte Ein- und Zweifamilienhausgebiete der 1950er bis 1990er Jahre dominieren – viele in Hanglage mit Souterrain und Garagenunterbau. Ergänzt wird das Bild durch Zeilen- und Punkthochhaussiedlungen der 1960er/70er Jahre. Jede dieser Gruppen – Denkmalvilla, Fachwerkkern, Nachkriegsputzbau, Zechensiedlung, Nachkriegs-Eigenheim – braucht ein eigenes technisches Vorgehen. Wie belastbar diese Einordnung ist, zeigt die Beschreibung, die die Stadt für ihr Quartier Styrum veröffentlicht hat: rund 6.200 Gebäude, überwiegend aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und den frühen Nachkriegsjahren bis 1969, mit einer hohen Zahl von Ein- und Zweifamilienhäusern in lockerer Bauweise sowie kleineren und mittleren Mehrfamilienhäusern in Zeilenbebauung – und mit einem nach eigener Feststellung erheblichen energetischen und baulichen Sanierungsbedarf. Das Quartier reicht nördlich und östlich bis zur Ruhr, westlich bis zur Stadtgrenze Duisburg und südlich bis zur Stadtteilgrenze Saarn.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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