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Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Langenfeld analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Langenfeld eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Langenfeld?

Langenfeld unterhält eigene kommunale Förderprogramme, die sich auf Klimaanpassung und Solarstrom konzentrieren. Gefördert werden intensive und extensive Dachbegrünungen sowie Fassadenbegrünungen; ein weiteres Programm unterstützt Stecker-Photovoltaikanlagen. Das Ziel der Begrünungsförderung beschreibt die Stadt sehr konkret: Durch Retentions- und Verdunstungseffekte begrünter Dächer soll der Abfluss des Regenwassers verzögert und verringert und damit Kanalisation, Kläranlage und Vorfluter entlastet werden; zugleich sollen die sommerliche Hitzebelastung in dicht besiedelten Bereichen sinken und die kleinklimatischen Verhältnisse sich verbessern. Beim Budget lohnt ein genauer Blick, weil es die Konkurrenzsituation erklärt: Seit dem Haushaltsjahr 2024 sind die Mittel für Dachbegrünung und für das Programm „Insektenfreundlicher Garten“ zusammengefasst und auf insgesamt 30.000 Euro erhöht worden; für 2025 stand derselbe Betrag erneut zur Verfügung. Beide Vorhabensarten teilen sich also einen Topf. Was den geteilten Topf betrifft, ist der Gartenteil gut dokumentiert: Das 2022 gestartete Programm bezuschusst naturnahe Um- oder Neugestaltungen von Gärten und Vorgärten mit 50 Prozent der Kosten, förderfähig sind ökologisch wertvolle Bäume, Sträucher, Stauden und Wildblumen nach einer der Richtlinie beigefügten Liste mit 260 Pflanzenarten, die zusätzlich Standortfaktoren und Wuchseigenschaften ausweist. Wer begrünen will, konkurriert also mit einem breit nachgefragten Gartenprogramm um dieselben Mittel. Bemerkenswert ist auch, wie Langenfeld bei überzeichneten Programmen verfährt: Bei seinem E-Lastenrad-Programm entscheidet die Stadt nicht nach Eingangsreihenfolge, sondern im Losverfahren, jeweils für einen Kalendermonat – ein Rechtsanspruch auf Zuschüsse besteht nicht. Wer plant, sollte daher nicht mit einer sicheren Zusage kalkulieren. Ein kommunales Programm für Dämmung, Fenster oder Heizungstausch besteht nicht; dafür tragen die Bundesförderung für effiziente Gebäude und die Förderdarlehen der NRW.BANK über Hausbank oder Sparkasse. Für private Sanierungsvorhaben besteht im Kreis Mettmann keine ergänzende Kreisförderung. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Langenfeld besonders wichtig?

Langenfeld hat sich vorgenommen, treibhausgasneutral bis 2035 zu werden, und arbeitet dazu mit einem Vorreiterkonzept Klimaschutz sowie einer kommunalen Wärmeplanung. Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist der Wärmeplan das praktisch Wichtigste: Er zeigt gebietsbezogen, welche Wärmeversorgung am eigenen Standort in Frage kommt, und erspart damit die Ratenentscheidung zwischen Wärmepumpe, Netzanschluss und Hybridlösung. Der Langenfelder Bestand ist für Sanierungen günstig zugeschnitten: Die Stadt ist in den Jahrzehnten nach dem Krieg zwischen Köln und Düsseldorf stark gewachsen, entsprechend dominieren Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhauszeilen der 1950er bis 1990er Jahre – große Hüllflächen, Satteldächer, Vollkeller, Fenster in zweiter Generation. In diesen Gebäuden wirkt jede Maßnahme unmittelbar, und weil sich die Bauweisen wiederholen, sind Kosten und Einsparung gut vorhersagbar. Der gesetzliche Rahmen hat sich 2026 gedreht: Das Gebäudemodernisierungsgesetz hat die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen und das Betriebsverbot für alte Kessel gestrichen. Der Druck kommt über die Betriebskosten – neu eingebaute Gas- und Ölheizungen benötigen ab 2029 einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe. Und die Bundesförderung wird knapper: Ab Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab 1. August 2028 vollständig. Weil die städtischen Programme nur Begrünung und Stecker-Solar abdecken, entscheidet die saubere Nutzung der Bundesförderung über die Wirtschaftlichkeit. Und wird das Dach umfassend saniert, verlangt das Landesrecht mindestens 30 Prozent der Netto-Dachfläche mit Photovoltaik – was sich mit einer städtisch geförderten Dachbegrünung gut verbinden lässt, weil die Kühlung den Modulertrag erhöht. Eine unabhängige Energieberatung durch Energieeffizienz-Experten (EEE) bringt diese Bausteine in eine Reihenfolge.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Langenfeld aus?

Langenfelds Gebäudebestand ist das Ergebnis eines rasanten Wachstums im 20. Jahrhundert. Die Stadt entstand aus dem Zusammenschluss zuvor eigenständiger Gemeinden und entwickelte sich durch ihre Lage an der Bahn- und Autobahnachse zwischen Köln und Düsseldorf zu einem stark nachgefragten Wohnstandort. Entsprechend stellen Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhauszeilen der 1950er bis 1990er Jahre den größten Flächenanteil – mit Satteldach, Vollkeller und häufig nachträglich ausgebautem Dachgeschoss. Dazwischen liegen Geschosswohnungsbauten der Wachstumsjahrzehnte mit Flachdächern und schlichten Putzfassaden. Diese Gleichförmigkeit ist bei der Sanierung ein Vorteil: Bauweise und Bauteilaufbau wiederholen sich, sodass sich Konzepte und Kostenschätzungen von Haus zu Haus übertragen lassen. In den älteren Ortslagen der Stadtteile, etwa in Richrath, Reusrath und Wiescheid, haben sich rheinische Backstein- und Fachwerkbauten sowie ehemalige Hofanlagen erhalten – massive Wände, kleine Fensteröffnungen, teils denkmalgeschützt, bei denen eine Außendämmung meist ausgeschlossen ist. Historischer Bezugspunkt ist die Wasserburg Haus Graven, die die ländliche Vorgeschichte des Stadtgebiets bezeugt. Charakteristisch für Langenfeld sind zudem große Flachdachflächen an Garagen, Anbauten und Gewerbebauten – Flächen, die sich für Begrünung und Photovoltaik gleichermaßen anbieten und für die die Stadt eigene Zuschüsse bereitstellt.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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