+++ Aktuell hohe Nachfrage – jetzt Termin sichern +++
Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Niederkassel analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Niederkassel eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Niederkassel?

Niederkassel weist derzeit kein laufendes städtisches Zuschussprogramm für die energetische Sanierung privater Wohngebäude aus. Dokumentiert ist ein abgeschlossenes Programm: Zwischen Juli 2021 und Juni 2022 förderte die Stadt Dachbegrünungen auf privaten Dächern mit 50 Prozent der Kosten, finanziert aus Landesmitteln des Sonderprogramms „Klimaresilienz in Kommunen“ in Höhe von knapp 65.000 Euro. Das Ergebnis zeigt, wie stark solche Fenster genutzt werden: 34 Dächer von Garagen und Wohngebäuden mit knapp 1.500 Quadratmetern wurden in diesem Zeitraum begrünt. Interessant ist ein Vorteil, der unabhängig von jedem Förderprogramm bestehen bleibt: In Niederkassel werden die Abwassergebühren bei einer Dachbegrünung gesenkt. Das ist keine Einmalzahlung, sondern eine dauerhafte Entlastung – und damit wirtschaftlich oft relevanter als ein Zuschuss. Ob ein Dach für eine Begrünung geeignet ist, lässt sich vorab über das Gründachkataster des Landes NRW einschätzen; Fragen beantwortet das Umweltamt der Stadt. Parallel hat Niederkassel die Kommunale Wärmeplanung begonnen, vollständig aus Bundesmitteln finanziert. Ziel ist ein Fahrplan für eine verlässliche, kostengünstige und von fossilen Rohstoffen unabhängige Wärmeversorgung bis 2045 – dafür werden alle bestehenden und geplanten Gebäude, Infrastrukturen und Heizanlagen im Stadtgebiet analysiert. Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist das die belastbarste Grundlage für die Heizungsentscheidung. Die Förderung für Hülle und Heiztechnik selbst kommt von Bund und Land: die Bundesförderung für effiziente Gebäude sowie die Darlehen der NRW.BANK über Hausbank oder Sparkasse. Der Rhein-Sieg-Kreis hält für private Sanierungsvorhaben keine eigene Förderung bereit. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Niederkassel besonders wichtig?

Niederkassel liegt am rechten Rheinufer zwischen Köln und Bonn – eine Lage, die die Stadt zu einem gefragten Wohnstandort gemacht hat und die den Gebäudebestand prägt: viele Ein- und Zweifamilienhäuser der 1960er bis 1990er Jahre, entstanden durch den Zuzug aus beiden Nachbarstädten, dazu ältere, ländlich geprägte Ortskerne in den Rheinortschaften. Bei den Eigenheimen liegt der wirtschaftliche Hebel: große Hüllflächen im Verhältnis zur Wohnfläche, ungedämmte oder schwach gedämmte Satteldächer, ungedämmte Kellerdecken und Fenster in zweiter Generation. Der Vorteil dieser Gleichförmigkeit ist die Planbarkeit – was an einem Haus funktioniert, lässt sich auf die Nachbarschaft übertragen. Besonders nützlich ist in Niederkassel die laufende Kommunale Wärmeplanung: Weil dafür alle bestehenden und geplanten Gebäude, Infrastrukturen und Heizanlagen im Stadtgebiet analysiert werden, entsteht eine belastbare Grundlage für die Frage, welche Wärmeversorgung am eigenen Standort trägt – mit dem erklärten Ziel, bis 2045 unabhängig von fossilen Rohstoffen zu sein. Der gesetzliche Rahmen hat sich 2026 gedreht: Das Gebäudemodernisierungsgesetz hat die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen und das Betriebsverbot für alte Kessel gestrichen. Der Druck kommt über die Betriebskosten – neue Gas- und Ölheizungen benötigen ab 2029 einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe. Und die Bundesförderung wird knapper: Ab Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab 1. August 2028 vollständig. Wird das Dach umfassend saniert, verlangt das Landesrecht mindestens 30 Prozent der Netto-Dachfläche mit Photovoltaik – und weil Niederkassel die Abwassergebühren bei Dachbegrünung senkt, lohnt es sich, Dämmung, Solaranlage und Begrünung in einem Zug zu planen. Eine unabhängige Energieberatung durch Energieeffizienz-Experten (EEE) bringt das zusammen.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Niederkassel aus?

Niederkassel besteht aus mehreren gewachsenen Rheinortschaften, und der Gebäudebestand ist entsprechend kleinteilig. In den historischen Ortskernen von Mondorf, Rheidt, Lülsdorf, Ranzel und Niederkassel selbst prägen rheinische Backsteinbauten, Fachwerk und ehemalige landwirtschaftliche Hofanlagen das Bild – massive Wände, kleine Fensteröffnungen, teils Denkmal- oder Ensembleschutz. Bei diesen Gebäuden ist eine Außendämmung meist ausgeschlossen; entscheidend sind Innendämmung, die Dämmung der obersten Geschossdecke und eine sorgfältige Ausführung an Anschlüssen und Fensterlaibungen. Die Rheinnähe bringt eine zweite bauliche Besonderheit mit sich: In den tiefer gelegenen Lagen sind Kellerräume und erdberührte Bauteile ein wiederkehrendes Thema, weshalb Feuchteschutz und die Dämmung der Kellerdecke dort besondere Aufmerksamkeit verdienen. Aus der Industriegeschichte am Rhein stammen zudem Werks- und Siedlungshäuser mit gleichförmiger Bauweise, die sich gut für übertragbare Sanierungskonzepte eignen. Den größten Flächenanteil stellen jedoch die Wohngebiete der 1960er bis 1990er Jahre, die durch die Lage zwischen Köln und Bonn entstanden sind: freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Reihenhauszeilen mit Satteldach, Vollkeller und häufig ausgebautem Dachgeschoss. Charakteristisch sind große Grundstücke sowie Garagen und Anbauten mit Flachdach – Flächen, die sich für Photovoltaik und Begrünung gleichermaßen anbieten.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

Kontakt aufnehmen!

Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
Ihre Frage nicht dabei / weitere Fragen