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Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Kleve analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Kleve eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Kleve?

Kleve fördert Solaranlagen – und zwar mit einem bewusst einfach gehaltenen Verfahren. Seit Inkrafttreten der Richtlinie am 5. März 2024 wird jede neu installierte und im Marktstammdatenregister angemeldete Solaranlage pauschal mit 200 Euro bezuschusst. Während in den Vorjahren ausschließlich steckerfertige Balkonsolaranlagen gefördert wurden, sind seither auch Photovoltaikanlagen auf Dächern einbezogen. Für den Antrag genügen der Nachweis der Anmeldung im Marktstammdatenregister und eine Bankverbindung, eingereicht über ein Online-Formular der Stadt. Entscheidend ist das Tempo: Für 2024 standen 40.000 Euro bereit, also 200 Anlagen zu je 200 Euro – bereits im Mai waren die Mittel erschöpft, nachdem seit Anfang März rund 190 Anträge eingegangen waren. Die Stadt gab daraufhin zum 1. Juli 2024 weitere 10.000 Euro frei, mit denen 50 zusätzliche Anlagen gefördert werden konnten. Vergleichbare Programme gab es schon 2022 und 2023; über die Fortführung entscheidet die Stadt jahrweise, weshalb Interessenten den aktuellen Stand und die verfügbaren Mittel vor der Beauftragung erfragen sollten. Bemerkenswert ist die Ausstrahlung dieses Programms: In einer eigenen Haushaltsunterlage stellt die Stadt fest, dass es für mehrere Kommunen im Kreis Kleve zum Vorbild für deren Programme wurde. Für Dämmung, Fenster oder Wärmeerzeuger weist Kleve dagegen kein eigenes Zuschussprogramm aus. Auch auf Kreisebene gibt es dafür keine Förderung; der Kreis Kleve ist jedoch Bewilligungsstelle der Wohnraumförderung des Landes für selbst genutztes Wohneigentum, die ausdrücklich auch den Erwerb vorhandener Eigenhäuser und Eigentumswohnungen umfasst – ein Weg, der sich für Käufer lohnt, die anschließend sanieren. Zudem ist der Kreis die Stelle, bei der eine Wärmepumpe für Erdwärme zu beantragen ist. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Kleve besonders wichtig?

In Kleve trifft ein hoher Sanierungsbedarf auf eine Stadt, die ihre eigene Lage nüchtern beschreibt. In ihrem Nachtragshaushalt für 2023 hält die Stadt fest, dass die Treibhausgas-Reduktionsziele bis 2045 mit dem bisherigen Klimaschutzfahrplan nicht erreicht werden. Genau das ist der Punkt: Die großen Minderungen liegen nicht bei der Verwaltung, sondern im privaten Gebäudebestand, und dort entscheidet jede einzelne Sanierung. Parallel läuft die kommunale Wärmeplanung, für die die Stadt bereits im Mai 2023 einen Förderantrag gestellt hat und die im Haushalt 2026 als laufendes Projekt geführt wird. Solange die Gebietsaussagen nicht vorliegen, bleibt für die meisten Eigentümer die Einzelversorgung der realistische Planungsrahmen. Hinzu kommt eine Klever Besonderheit, die viele übersehen: Wer Erdwärme nutzen will, muss dies beim Kreis beantragen – ein Verfahrensschritt, der Zeit kostet und der zu einer Heizungsentscheidung gehört, nicht danach. Die städtische Solarförderung zeigt zudem, wie schnell begrenzte Töpfe leerlaufen: 2024 waren 40.000 Euro nach rund zwei Monaten aufgebraucht. Wer wartet, zahlt voll. Auf Bundesebene kommt der Zeitdruck von zwei Seiten. Erstens sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus der Bundesförderung alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte ab Februar 2027. Zweitens ist die verpflichtende Beratung vor der Antragstellung entfallen, was Anträge beschleunigt, aber die Verantwortung für die richtige Reihenfolge vollständig auf die Eigentümer verlagert. Ein individueller Sanierungsfahrplan schließt diese Lücke: Er ordnet die Maßnahmen, verhindert Fehlinvestitionen und erhöht die Förderquote für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Kleve aus?

Kleve liegt anders als der übrige Niederrhein nicht in der Ebene, sondern an einem Moränenzug – die Stadt zieht sich über die Klever Höhen hinab zur Rheinniederung. Diese Topografie prägt den Gebäudebestand doppelt: In den Hanglagen finden sich Souterrainwohnungen, teilunterkellerte Häuser und erdberührte Bauteile, die bauphysikalisch eigene Lösungen brauchen, während die Lage am Hang zugleich gute Voraussetzungen für Erdwärmesonden schafft – die allerdings beim Kreis zu beantragen sind. In den Niederungen und Poldern westlich der Stadt bestimmen hohe Grundwasserstände, was bei Kellerabdichtung und Erdarbeiten möglich ist. Der zweite bestimmende Faktor ist die Kriegszerstörung: Kleve wurde im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen, weshalb die Innenstadt überwiegend aus der Wiederaufbauzeit stammt. Typisch sind schlichte Zeilen- und Blockbauten der 1950er und 1960er Jahre mit einschaligem Mauerwerk, kleinen Fensterformaten, ungedämmten Kellerdecken und mehrfach erneuerten, aber selten vollständig sanierten Hüllen. Erhalten geblieben sind einzelne historische Bereiche und die prägenden Anlagen um Schwanenburg und Forstgarten, die dem Stadtbild Denkmalcharakter geben und in ihrer Umgebung gestalterische Rücksicht verlangen. Dazu kommen die Eigenheimgebiete der 1960er bis 1990er Jahre in den größeren Ortsteilen sowie die ländlich geprägte Peripherie mit ihren Dörfern, wie die Stadt ihre Siedlungsstruktur selbst beschreibt. Dort dominieren große, freistehende Gebäude mit viel Hüllfläche, Nebengebäuden und häufig noch fossiler Wärmeerzeugung.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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