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Die Beratung hat uns gezeigt, wo wir die größten Einsparpotenziale haben – das macht sich jetzt deutlich bei den Energiekosten bemerkbar.
Serkan Demir
Wir hätten nicht gedacht, dass kleine Maßnahmen so viel bewirken können – die Beratung hat sich wirklich gelohnt.
Kathrin Weber
Jetzt wissen wir endlich, wo wir anfangen müssen – und sehen die Ergebnisse direkt auf der nächsten Rechnung.
Christian Berthold

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) – zentrales Element der Energieberatung

Die Energieberater in Hennef analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses und zeigen erste Einsparpotenziale auf. Darauf aufbauend fasst der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) alle Ergebnisse strukturiert zusammen und übersetzt sie in konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. So erhalten Immobilienbesitzer:innen in Hennef eine verlässliche Grundlage, um ihre Sanierung Schritt für Schritt, förderfähig und langfristig umzusetzen.

Ihr Weg zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)

So läuft der Prozess von der ersten Beratung bis zum fertigen Sanierungskonzept – transparent, verständlich und auf Ihr Zuhause abgestimmt.

Kartenausschnitt Standortseite | ProEco Rheinland

Welche regionalen Förderprogramme gibt es in Hennef?

Hennef arbeitet beim Klimaschutz stark strategisch und hat sich dabei sehr konkrete Ziele gesetzt: Innerhalb von zehn Jahren sollen alle städtischen Gebäude klimaneutral umgestaltet werden, bis 2040 soll das gesamte Stadtgebiet klimaneutral sein. Dafür hat die Stadt ein Bündel an Instrumenten aufgebaut – ein Vorreiterkonzept „Klimaneutrales Hennef 2040“, einen Kommunalen Wärmeplan, ein Klimaschutzkonzept, einen Hitzeaktionsplan und ein Klimaanpassungskonzept – und kooperiert bei der Umsetzung mit externen Fachpartnern. Zusätzlich hat Hennef ein Steuerungskonzept für Freiflächen-Photovoltaik erarbeitet, um solche Anlagen auf besonders geeignete und konfliktarme Flächen zu lenken. Bei direkten Zuschüssen für private Gebäude ist die Lage überschaubar: Ein laufendes stadtweites Programm für Dämmung, Fenster oder Heizungstausch weist Hennef nicht aus. Dokumentiert ist eine Förderung für Dachbegrünung, die die Stadt gemeinsam mit Landesmitteln umgesetzt hat – dort lag der Höchstbetrag bei 40 Euro pro Quadratmeter; die Auszahlungen erfolgten 2023. Ob und in welcher Form dieses Programm fortgeführt wird, ist vor einer Maßnahme zu erfragen. Die tragende Förderebene ist damit der Bund: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude deckt Hülle und Heiztechnik ab, ergänzt um die Förderdarlehen der NRW.BANK über Hausbank oder Sparkasse. Für private Sanierungsvorhaben besteht im Rhein-Sieg-Kreis keine ergänzende Kreisförderung. Stand dieses Beitrags: August 2026. Für eine bestmögliche Ausschöpfung der verfügbaren Förderung Ihrer energetischen Sanierung empfehlen wir Ihnen unseren Förderservice – unsere Energieeffizienz-Experten beraten Sie unabhängig.

Warum ist Energieberatung in Hennef besonders wichtig?

Hennef nennt sich selbst die „Stadt der 100 Dörfer“ – rund 100 Dörfer und Weiler verteilen sich auf etwa 105 Quadratkilometer. Für die Sanierungsfrage ist das keine Folklore, sondern die entscheidende Rahmenbedingung: Der Bestand ist dispers, kleinteilig und überwiegend ländlich geprägt. Praktisch bedeutet das dreierlei. Erstens gibt es kaum Wärmenetze, sodass die Heizungsfrage fast immer gebäudeindividuell entschieden wird – Wärmepumpe, Biomasse oder Hybridlösung statt Netzanschluss. Zweitens sind die Grundstücke groß, was Erdwärme, Flächenkollektoren und die Aufstellung von Außeneinheiten technisch erleichtert. Drittens sind die Gebäude oft freistehend und damit von allen Seiten der Witterung ausgesetzt – große Hüllflächen im Verhältnis zur Wohnfläche, entsprechend hohe Wärmeverluste und entsprechend hoher Effekt jeder Dämmmaßnahme. Die Stadt hat sich vorgenommen, bis 2040 klimaneutral zu sein, und einen Kommunalen Wärmeplan erstellt, der bei der Technologieentscheidung Orientierung gibt. Der gesetzliche Rahmen hat sich 2026 gedreht: Das Gebäudemodernisierungsgesetz hat die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen und das Betriebsverbot für alte Kessel gestrichen. Der Druck kommt über die Betriebskosten – neu eingebaute Gas- und Ölheizungen benötigen ab 2029 einen steigenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe, und bei Ölheizungen im ländlichen Raum ist das wirtschaftlich besonders relevant. Parallel wird die Bundesförderung knapper: Ab Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus der Bundesförderung alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab 1. August 2028 vollständig. Wird das Dach umfassend saniert, verlangt das Landesrecht mindestens 30 Prozent der Netto-Dachfläche mit Photovoltaik. Eine unabhängige Energieberatung durch Energieeffizienz-Experten (EEE) klärt, welche Lösung am konkreten Standort trägt.

Was zeichnet den Gebäudebestand in Hennef aus?

Hennefs Gebäudebestand ist so verteilt wie die Stadt selbst: rund 100 Dörfer und Weiler auf etwa 105 Quadratkilometern, dazwischen Täler, Höhenlagen und die Sieg. In den historischen Ortslagen dominieren Fachwerkbauten, Bruchstein und rheinischer Backstein sowie ehemalige landwirtschaftliche Hofanlagen – vielfach denkmalgeschützt oder als Ensemble gesichert. Solche Gebäude haben massive oder gefügte Wände, kleine Fensteröffnungen und oft historische Putz- oder Schieferoberflächen; eine Außendämmung ist dort in der Regel ausgeschlossen, sodass Innendämmung, Fenstersanierung und eine sorgfältige Detailplanung an Anschlüssen über Erfolg oder Feuchteschäden entscheiden. Rund um den zentralen Ort Hennef und entlang der Bahnachse liegt ein dichterer Bestand mit gründerzeitlicher Substanz, Nachkriegsbauten und Geschosswohnungsbau der 1960er und 1970er Jahre. Den größten Flächenanteil stellen die Eigenheimgebiete der 1960er bis 1990er Jahre, die durch die Anbindung an Bonn und Köln entstanden sind: freistehende Häuser und Doppelhäuser mit Satteldach, Vollkeller und häufig ausgebautem Dachgeschoss, vielfach in Hanglage. Charakteristisch für Hennef sind große Grundstücke und ein hoher Anteil freistehender Gebäude – baulich anspruchsvoll wegen der großen Hüllflächen, technisch aber vorteilhaft für Erdwärme, Flächenkollektoren und die Aufstellung von Wärmepumpen-Außeneinheiten.

Finanzielle Vorteile mit dem iSFP

Auf viele Sanierungsmaßnahmen erhalten Sie mit einem gültigen Sanierungsfahrplan den sogenannten iSFP-Bonus. Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 verdoppeln sich die förderfähigen Kosten weiterhin von maximal €30.000 auf €60.000, der zusätzliche 5 % Förderungszuschlag greift jedoch erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von €30.000 und wird nur auf den darüberliegenden Betrag berechnet.*
Förderinstitut
Förderung ohne Sanierungsfahrplan (iSFP)
Förderung mit Sanierungsfahrplan (iSFP)
BAFA
15 % der maximal förderfähigen Kosten von €30.000, bis zu €4.500
15 % auf €60.000 (€9.000) + 5 % Bonus auf den Anteil über €30.000 (bis €1.500) = bis zu €10.500
Ohne iSFP:
Mit iSFP:
Förderung:
Gebäudehülle: Maßnahmen wie die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie der Austausch von Türen und Fenstern
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Anlagentechnik:Tätigkeiten wie der Einbau, Austausch oder die Optimierung raumlufttechnischer Anlagen und die Installation digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
Heizungsoptimierung: Schritte wie der hydraulische Abgleich oder der Austausch von Heizungspumpen zur Optimierung der Heizung.
15%
15% + 5%*
bis zu €10.500
statt €4.500
*Der 5 %-Bonus wird nur auf den förderfähigen Kostenanteil oberhalb von €30.000 berechnet (gültig für Anträge ab 21.07.2026). Bei mehr als einer Wohneinheit sind höhere Förderungssummen möglich. Quelle: BAFA-Förderrichtlinien BEG Einzelmaßnahmen, veröffentlicht 17.07.2026, in Kraft seit 21.07.2026.

Energieberatung in 2 Minuten erklärt

Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.

Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.

Timo Schulze
Energie-Effizienzberater der ProEco Rheinland

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Ihre Fragen,
unsere Antworten

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).

Nach Ihrer Unterschrift des iSFP-Serviceauftrags erfragen wir von Ihnen bereits vorhandene Immobiliendokumente. Anschließend führen wir bei Ihnen vor Ort eine detaillierte Datenaufnahme durch, um den iSFP fachgerecht zu erstellen. Zentraler Bestandteil unseres Services ist ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir die einzelnen Maßnahmenpakete mit Ihnen besprechen und den Ablauf der geplanten Sanierung definieren.

Durch staatliche Förderung können Sie diese Kosten deutlich senken. Das BAFA fördert die Energieberatung für Wohngebäude mit 50 % der Beratungskosten. Der Zuschuss beträgt bis zu 650 Euro bei 1–2 Wohneinheiten. Bei 3 oder mehr Wohneinheiten sind es bis zu 850 Euro. Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) mit 3 oder mehr Wohneinheiten kommen einmalig bis zu 250 Euro hinzu, wenn der Energieberater die Ergebnisse des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) in der Eigentümerversammlung erläutert. (Stand September 2026)

Nach der Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans entscheiden Sie, ob und wann Sie welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten. Wichtige Entscheidungsgrundlagen erfahren Sie im Beratungsgespräch. Gerne unterstützen wir Sie in jedem Schritt der Beantragung staatlicher Fördermittel im Rahmen unseres Förderservices.
Aktuell bietet ProEco Energieberatungen ausschließlich für Wohngebäude an. Wir arbeiten jedoch bereits daran, unser Angebot zu erweitern, sodass wir in naher Zukunft auch Energieberatungen für Nicht-Wohngebäude anbieten können.
Eine Energieberatung von ProEco kann unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich abgesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Beratung im Rahmen einer energetischen Sanierung an selbstgenutzten Wohngebäuden erfolgt. Dazu zählt beispielsweise die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) oder eine Beratung über förderfähige Maßnahmen.
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