iSFP / Individueller Sanierungsfahrplan
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Ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe
– gegründet von den 27 Sparkassen im Rheinland.
Projekte im Rheinland erfolgreich umgesetzt
Von Aachen bis Bonn, von Düsseldorf bis Zülpich – mit Beraterinnen und Beratern aus Ihrer Region.
„Wir sind der Empfehlung der KSK Köln gefolgt und haben ProEco Rheinland im Rahmen der Sanierung unseres Altbaus beauftragt. Wir sind rundum zufrieden.“
Laura D. B.
„Die Kommunikation mit der ProEco lief schnell und unkompliziert. Der Termin wurde kurzfristig vereinbart und professionell durchgeführt.“
Florian S.
„Wir haben unseren iSFP erstellen lassen und sind absolut begeistert. Der gesamte Prozess war von Anfang bis Ende extrem transparent, gut strukturiert und ging erstaunlich schnell.“
Benyamine M.












So läuft es ab
Vom Angebot bis zum fertigen Sanierungsfahrplan – Sie müssen nichts vorbereiten.
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Begehung und Fahrplan
Termin vor Ort, dann Ihr iSFP mit persönlichem Beratungsgespräch. 15 Jahre gültig.
Was kostet ein Sanierungsfahrplan?
Das hängt von Ihrer Immobilie ab – deshalb rechnen wir es für Sie aus, statt eine Preisliste zu zeigen, die auf Ihr Haus nicht passt.
Ihr Angebot berücksichtigt:
- Gebäudetyp, Baujahr und Anzahl der Wohneinheiten
- die BAFA-Förderung für die Beratung
- einen Festpreis ohne Nachberechnung – auch wenn die Begehung länger dauert
Bis zu 10.500 € Förderung statt 4.500 €
Mit gültigem Sanierungsfahrplan verdoppeln sich die förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen von 30.000 € auf 60.000 €. Dazu kommt ein Bonus von 5 % auf den Anteil über 30.000 €.
| BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen | ohne iSFP | mit iSFP |
|---|---|---|
| Förderfähige Kosten | 30.000 € | 60.000 € |
| Fördersatz | 15 % | 15 % + 5 % Bonus* |
| Maximaler Zuschuss | 4.500 € | 10.500 € |
* Der 5-%-Bonus gilt für Dämmung, Fenster, Türen, Anlagentechnik und Heizungsoptimierung und wird auf den förderfähigen Kostenanteil über 30.000 € berechnet (Anträge ab 21.07.2026). Bei mehreren Wohneinheiten sind höhere Summen möglich. Die Erstellung des iSFP selbst fördert das BAFA mit 50 % der Beratungskosten, maximal 650 € bei 1–2 Wohneinheiten bzw. 850 € ab 3 Wohneinheiten. Quelle: BAFA, BEG Einzelmaßnahmen, Stand 21.07.2026.
Wer berät Sie?
Alle unsere Beraterinnen und Berater sind in der Energieeffizienz-Expertenliste (EEE) des Bundes gelistet. Eine Listung als zertifizierter EEE ist eine von mehreren Vorgaben, dass Ihr iSFP gefördert wird.
Tobias Karweina
Zertifizierter Energieeffizienz-Experte
- Gelistet in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes
Rafael Bielak
Zertifizierter Energieeffizienz-Experte
- Gelistet in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes
Simon Kaulen
Zertifizierter Energieeffizienz-Experte
- Gelistet in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes
„Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einer individuellen Planung.“
Volker Knauß, Leiter Energieeffizienz-Berater der ProEco Rheinland
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) begleitet Sie bei der nachhaltigen Modernisierung Ihrer Immobilie – von der ersten Analyse bis zur Realisierung konkreter Maßnahmen. Er zeigt auf, welche energetischen Verbesserungen sinnvoll sind, welche Förderungen Sie nutzen können und wie Sie langfristig Energie und Kosten sparen. Der iSFP trägt zudem dazu bei, den Wert Ihrer Immobilie zu erhalten oder sogar zu steigern, da energetisch modernisierte Gebäude am Markt zunehmend an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus macht der iSFP unterschiedliche Möglichkeiten sichtbar, wie Sanierungen individuell und bedarfsgerecht umgesetzt werden können. In den folgenden Fragen und Antworten erfahren Sie alles Wichtige rund um Erstellung, Kosten, Förderung und Umsetzung Ihres iSFP.
Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zum iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)
1. Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein strukturiertes, staatlich gefördertes Beratungsinstrument, das Eigentümerinnen und Eigentümern zeigt, wie sie ihre Immobilie Schritt für Schritt mit den richtigen Sanierungsmaßnahmen energetisch modernisieren können. Er beschreibt den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes und entwickelt darauf aufbauend einen langfristigen Maßnahmenplan, der sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Der iSFP dient als Orientierungshilfe, schafft Transparenz über Einsparpotenziale und zeigt auf, wie Sanierungen sinnvoll kombiniert werden können. Ergänzend liefert der iSFP wichtige Hinweise darauf, welche Schritte notwendig sind, um ein Gebäude auf Effizienzhaus-Niveau zu bringen. Dabei werden auch mögliche Zielzustände und Entwicklungspfade aufgezeigt. Damit unterstützt er Immobilienbesitzer:innen dabei, anspruchsvolle energetische Standards systematisch und realistisch zu erreichen.
2. Wie entsteht ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Der iSFP entsteht durch eine Vor-Ort-Begehung einer qualifizierten Energieberaterin bzw. eines Energieberaters. Zunächst werden Baujahr, Gebäudestruktur, Gebäudehülle, Heizsystem, Anlagentechnik, Dämmung und Fenster detailliert erfasst. Anschließend erfolgt eine energetische Analyse des aktuellen Zustands. Auf dieser Grundlage werden mögliche Maßnahmenpakete entwickelt, die von Einzelmaßnahmen bis hin zur Komplettsanierung reichen. Diese Pakete zeigen unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie die energetische Qualität des Gebäudes schrittweise verbessert werden kann. Dabei wird auch geprüft, wie sich eine Modernisierung der Anlagentechnik – etwa bei Heizung oder Lüftung – sinnvoll integrieren lässt. Die Ergebnisse werden verständlich visualisiert und in einem schriftlichen Dokument zusammengefasst, das Eigentümer eines Hauses als langfristige Entscheidungsgrundlage nutzen können. Darüber hinaus zeigt der iSFP klar strukturierte Sanierungsschritte auf, die eine sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen empfehlen. Der individuelle Sanierungsfahrplan besitzt zudem eine Gültigkeit von 15 Jahren, in denen er als verbindliche Orientierung für zukünftige Modernisierungsentscheidungen dient. Zusätzlich eignet sich der iSFP ebenso für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser, da die Vorgehensweise und die entwickelten Maßnahmenpakete gleichermaßen auf diese Wohngebäudetypen übertragbar sind.
Finanzielle Vorteile mit dem iSFP
statt €4.500
statt €4.500
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3. Welche Vorteile bietet der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Ein iSFP bietet mehrere Vorteile:
- Strukturierte Planung: Er zeigt einen klaren Weg von der aktuellen Situation bis zu einem energetisch optimierten Gebäude.
- Kostentransparenz: Hausbesitzer:innen erhalten einen Überblick über Investitionen, Einsparpotenziale und Wirtschaftlichkeit.
- Förder-Bonus: Für bestimmte Einzelmaßnahmen erhöht der Staat die Förderquote, wenn sie im iSFP empfohlen werden.
- Flexibilität: Maßnahmen können Schritt für Schritt umgesetzt werden, je nach Budget und zeitlichem Rahmen.
- Wertsicherung: Eine bessere Energieeffizienz kann den Immobilienwert langfristig steigern.
Zusätzlich schafft der iSFP Klarheit über mögliche Förderkombinationen und zeitliche Umsetzungsspielräume.
Zusätzlich bietet der iSFP einen umfassenden Überblick über innovative Sanierungstechnologien, wie z. B. Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen, intelligente Heizungssteuerungen und Batteriespeicher. Hausbesitzer:innen erhalten konkrete Hinweise, wie regenerative Energien integriert, Dämmstoffe effizient eingesetzt und energetische Schwachstellen gezielt behoben werden können. Durch die Kombination mit Förderberatung und Wirtschaftlichkeitsanalysen wird es möglich, den individuellen Modernisierungsfahrplan optimal an persönliche Ziele, Budgets und zukünftige Nutzungsszenarien anzupassen. Darüber hinaus unterstützt der iSFP die strategische Planung für Smart-Home- und Energiemanagement-Systeme, sodass Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft gesenkt werden können.
4. Wer darf einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen?
Einen iSFP dürfen ausschließlich Energieberaterinnen und Energieberater mit einer Zertifizierung für die „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW)“ ausstellen. Diese Fachpersonen müssen in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes aufgeführt sein. Damit sind die grundlegenden Voraussetzungen erfüllt, um einen förderfähigen und fachlich qualifizierten Sanierungsfahrplan erstellen zu dürfen. Nur dadurch wird sichergestellt, dass die Beratung fachlich qualifiziert, förderfähig und nach den Richtlinien des Bundes erfolgt.
Unsere Expert:innen verfügen zudem über fundierte Kenntnisse in energieeffizienter Gebäudetechnik, Bauphysik und Fördermittelmanagement. Sie können individuelle Modernisierungsstrategien entwickeln, die sowohl kurzfristige Einsparpotenziale als auch langfristige Energieoptimierungen berücksichtigen. Zudem berücksichtigen sie die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) sowie innovative Lösungen wie Smart-Home-Integration, dezentrale Energiespeicher und kombinierte Photovoltaik- und Heizsystemkonzepte.
5. Welche Kosten fallen für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) an?
Die Kosten für einen iSFP hängen von Faktoren wie Gebäudegröße, Anzahl der Wohneinheiten, Nutzungsart oder Baukomplexität ab. In der Regel liegen sie – vor Förderung – zwischen einigen hundert und über tausend Euro und umfassen auch das Beratungshonorar der Energieberaterin bzw. des Energieberaters. Ein erheblicher Teil dieser Kosten wird jedoch durch staatliche Zuschüsse abgedeckt, da die Energieberatung selbst förderfähig ist. Das BAFA fördert die Energieberatung mit 50 % der Beratungskosten (bis zu 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern, bis zu 850 € ab drei Wohneinheiten). Das macht den Einstieg in eine energetische Sanierung besonders wirtschaftlich..
Zusätzlich beeinflussen Faktoren wie der energetische Ausgangszustand des Gebäudes, der Detaillierungsgrad der Analyse, der Umfang der Gebäudedokumentation sowie die Anzahl der betrachteten Sanierungsvarianten den Gesamtaufwand der Beratung. Der iSFP stellt dabei keine reine Kostenposition dar, sondern eine investive Entscheidungsgrundlage mit hoher Hebelwirkung, da er Fehlinvestitionen, ineffiziente Einzelmaßnahmen und unnötige Doppelausgaben vermeiden hilft. Durch die integrierte Betrachtung von Lebenszykluskosten, Amortisationszeiträumen und Förderkulissen ermöglicht der iSFP eine belastbare wirtschaftliche Einordnung geplanter Sanierungsschritte und schafft langfristige Planungssicherheit.
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6. Welche Förderungen gibt es für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Im Rahmen der „Energieberatung für Wohngebäude“ übernimmt das BAFA die Hälfte der Beratungskosten und stellt dafür spezielle Fördermittel bereit. Darüber hinaus können Hausbesitzer:innen im Kontext der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ zusätzliche staatliche Zuschüsse für energieeffiziente Sanierungen und Modernisierungen beantragen, wodurch der iSFP zu einer zentralen Basis für kombinierte Förderstrategien wird.
Hausbesitzer:innen profitieren so von einer deutlich vergünstigten Erstellung des iSFP und erhalten eine professionelle, staatlich geförderte Grundlage für ihre Modernisierungs- und Sanierungsentscheidungen. Der iSFP hilft Ihnen, spätere Förderanträge gezielt vorzubereiten.
Darüber hinaus ermöglicht der iSFP bei der Umsetzung einer einzelnen Sanierungsmaßnahme oder mehrerer Sanierungsmaßnahmen einen zusätzlichen Bonus: Für bestimmte förderfähige Maßnahmen kann ein Zuschuss von bis zu fünf Prozent gewährt werden. Voraussetzung dafür ist eine korrekte Antragstellung vor Beginn der Maßnahme. Im Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen, wie Sie den iSFP-Bonus für Ihre geplanten Maßnahmen nutzen können.
Jede Immobilie ist anders – deshalb beginnt gute Energieberatung immer mit Zuhören und einem klaren Plan.
Das heißt für uns: Orientierung schaffen, Einsparpotenziale erkennen und gezielt umsetzen.
7. Wie lange dauert die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)?
Die Dauer hängt vom Arbeitsumfang und der Terminlage der Energieberatung ab. Von der Begehung bis zum fertigen Bericht vergeht in der Regel zwischen zwei und sechs Wochen. Bei komplexen Gebäuden oder großem Analyseumfang kann die Erstellung etwas länger dauern.
Der zeitliche Aufwand setzt sich aus mehreren aufeinanderfolgenden Prozessschritten zusammen, darunter die Vor-Ort-Datenerhebung, die energetische Bestandsaufnahme, die modellbasierte Gebäudebilanzierung sowie die Entwicklung eines individuellen Sanierungspfads. Insbesondere bei älteren Bestandsgebäuden mit heterogener Bausubstanz, mehreren Bauabschnitten oder nachträglichen Umbauten kann die Analysephase umfangreicher ausfallen.
Zusätzlich beeinflussen Faktoren wie die Verfügbarkeit vollständiger Bestandsunterlagen, die Komplexität der Anlagentechnik, unterschiedliche Nutzungsprofile sowie die Abstimmung möglicher Zielstandards (z. B. Effizienzhaus-Niveau) den Zeitrahmen. Auch die Qualität der Datengrundlage wirkt sich direkt auf die Dauer aus, da fehlende Informationen durch Annahmen oder Zusatzberechnungen ergänzt werden müssen.
Nach Abschluss der Berechnungen erfolgt die strukturierte Aufbereitung der Ergebnisse in den standardisierten iSFP-Dokumenten, einschließlich Maßnahmenübersicht, Zeitachsenlogik und Förderzuordnung. Abschließend werden die Inhalte in einem persönlichen Beratungsgespräch erläutert, sodass Hausbesitzer:innen oder Immobilienbesitzer:innen die empfohlenen Schritte nachvollziehen und fundierte Entscheidungen für die weitere Umsetzung treffen können.
8. Wie unterscheidet sich der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) von einer Energieberatung?
Eine Energieberatung kann sich auf einzelne Fragen oder Bauteile beschränken. Der iSFP hingegen ist ein umfassendes, methodisch festgelegtes Beratungsinstrument mit definiertem Ablauf, standardisierten Dokumenten und staatlicher Förderung. Er kombiniert energetische Analyse, wirtschaftliche Betrachtungen und einen langfristigen Maßnahmenplan. Dadurch ist der iSFP deutlich tiefgehender und strategischer als eine reine Energieberatung.
Der iSFP folgt einer bundesweit einheitlichen Methodik mit klar definierten Berechnungslogiken, Kennwerten und Visualisierungsformaten, die eine hohe Vergleichbarkeit und Transparenz gewährleisten.
Zudem ist der iSFP Voraussetzung für den iSFP-Bonus bei späteren BAFA-Förderanträgen. Dadurch entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage, die technische Machbarkeit, Investitionssicherheit und Förderzugang miteinander verknüpft.
Nicht zuletzt unterstützt der iSFP durch seine langfristige Gültigkeit von bis zu 15 Jahren eine vorausschauende Sanierungslogik, bei der Maßnahmen zeitlich entkoppelt, priorisiert und an individuelle Lebensphasen angepasst umgesetzt werden können – ein Mehrwert, den eine klassische Energieberatung in dieser Tiefe nicht bietet.
9. Wie bereite ich mich auf das Erstgespräch zum individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) vor?
Für das Erstgespräch sollten Eigentümer alle verfügbaren Unterlagen bereithalten, beispielsweise Grundrisse, Baupläne, Angaben zu früheren Sanierungen, Heizkostenabrechnungen oder Energieverbräuche. Auch Fotos vom Gebäudezustand sind hilfreich. Wer bereits Vorstellungen oder Prioritäten hat – etwa Dämmung, Heizungsmodernisierung oder PV-Anlage – sollte diese ebenfalls ansprechen. So kann die Beratung präziser auf die eigenen Ziele abgestimmt und die möglichen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Darüber hinaus erleichtert eine gute Vorbereitung die ganzheitliche Gebäudeanalyse und verkürzt den Beratungsprozess deutlich. Je vollständiger die Informationen vorliegen, desto genauer können energetische Schwachstellen, Effizienzpotenziale und Wechselwirkungen zwischen einzelnen Gebäudekomponenten bewertet werden.
Hilfreich sind außerdem folgende zusätzliche Angaben und Unterlagen:
- Informationen zur Nutzung des Gebäudes (z. B. Anzahl der Personen, Nutzungszeiten, besondere Verbrauchsgewohnheiten)
- Angaben zu bereits bekannten Feuchteproblemen, Zuglufterscheinungen oder sommerlicher Überhitzung
- Vorhandene Wartungs- oder Prüfprotokolle von Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlagen
- Angaben zu geplanten Umbauten, Eigentumswechseln oder langfristigen Investitionszielen
Diese Informationen ermöglichen eine realitätsnahe energetische Bilanzierung und helfen dabei, Sanierungsempfehlungen nicht nur technisch sinnvoll, sondern auch alltagstauglich, wirtschaftlich tragfähig und förderstrategisch optimal auszurichten. Gleichzeitig lassen sich individuelle Sanierungsfahrpläne besser auf Lebensphasen, Finanzierungsspielräume und mögliche Förderzeiträume abstimmen.
Eine strukturierte Vorbereitung erhöht somit die Beratungsqualität erheblich und schafft die Grundlage für einen iSFP, der als belastbare Entscheidungs- und Investitionsgrundlage über viele Jahre hinweg genutzt werden kann.
Musterdarstellung des individuellen Sanierungsfahrplans
10. Was sind die nächsten Schritte nach Erstellung des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP)?
Nach Fertigstellung des iSFP entscheiden Hausbesitzer:innen, welche Maßnahmen sie zuerst in ihrem Haus umsetzen möchten. Die Energieberatung erklärt die Empfehlungen, Prioritäten und den möglichen Förderbonus sowie den Nutzen für die geplante Sanierung. Anschließend werden Fachbetriebe eingebunden, Angebote eingeholt und die Antragstellung für Fördermittel und Zuschüsse – insbesondere beim BAFA – vorgenommen. Der iSFP dient dabei als Leitfaden, um einzelne Maßnahmen sinnvoll zu kombinieren und langfristig eine optimale Energieeffizienz zu erreichen. Zudem bleibt der iSFP für bis zu 15 Jahre gültig, sodass Immobilienbesitzer:innen genügend Zeit haben, die empfohlenen Maßnahmen sukzessive umzusetzen.
Schritt für Schritt zur Förderung
Darstellung der einzelnen Schritte bis zur Auszahlung ihrer Förderung
Fazit
Der individuelle Sanierungsfahrplan als Grundlage für langfristige Entscheidungen
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) bietet Immobilienbesitzer:innen und Eigentümern eine fundierte, staatlich geförderte Grundlage, um die energetische Effizienz ihrer Immobilie systematisch zu verbessern. Er macht transparent, welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll, wirtschaftlich und förderfähig sind, und zeigt auf, wie sich Energieeinsparungen sukzessive realisieren lassen. Durch die flexible Durchführung der Maßnahmen über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren lässt sich die Sanierung optimal an persönliche Ziele, Budgets und Lebenssituationen anpassen. Damit ist der iSFP nicht nur ein wichtiges Instrument zur Energieeinsparung und Emissionsminderung -Reduzierung, sondern auch ein verlässlicher Leitfaden zur langfristigen Werterhaltung und -steigerung der Immobilie. Gleichzeitig schafft er Planungssicherheit und macht es möglich, energetische Modernisierungen strategisch, effizient und zukunftsorientiert umzusetzen.
Unsere weiteren Services
Heizungsoptimierung
Durch einen hydraulischen Abgleich werden die Durchflussmengen im wassergeführten System Ihrer Heizungsanlage optimiert, um die Wärme gleichmäßig in allen Räumen zu verteilen. So lassen sich Energie und Kosten sparen.
Heizlastberechnung
Wir ermitteln die benötigte Heizleistung Ihrer Immobilie, um die Innenräume bei verschiedenen Außentemperaturen komfortabel zu beheizen.
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Wir wandeln handgezeichnete oder gedruckte Grundrisse in digitale Formate um. Falls keine Unterlagen vorliegen, erstellen wir digitale Grundrisse durch einen 3D-Scan Ihrer Immobilie.
Energieberatung für
denkmalgeschützte Immobilien
Für denkmalgeschützte Gebäude entwickeln wir energetische Sanierungskonzepte, die den Substanz- und Ensembleschutz berücksichtigen. So verbessern Sie den Energieverbrauch Ihrer Immobilie, ohne den historischen Charakter und die schützenswerte Bausubstanz zu beeinträchtigen.
Ihre Fragen,
unsere Antworten
Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen – diesen Bereich werden wir laufend für Sie erweitern.
01Was ist ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein detaillierter Fahrplan, der in Maßnahmenpaketen aufzeigt, wie Sie Schritt für Schritt die Energieeffizienz Ihres Gebäudes verbessern können. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist 15 Jahre gültig. Die Umsetzung der Maßnahmen aus Ihrem individuellen Sanierungsfahrplan wird bei förderfähigen Maßnahmen an der thermischen Hülle mit zusätzlichen 5% bezuschusst und die förderfähige Investitionssumme ist doppelt so hoch wie ohne iSFP (Stand Oktober 2024).