iSFP | Förderung

Was kostet ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)?

2. Juni 2026

Zimmer im Umbau, bei der Renovierung, unverputzte Wände, viele Leitern und Geräte

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Wer über die energetische Sanierung seines Hauses nachdenkt, stößt unweigerlich auf den Begriff iSFP (Individueller Sanierungsfahrplan). Dieses strategische Dokument, das von einem zertifizierten Energieberater erstellt wird, zeigt Schritt für Schritt auf, wie ein Gebäude über die nächsten Jahre hinweg modernisiert werden kann. Doch bevor man den Startschuss gibt, stellt sich die entscheidende finanzielle Frage: Wie hoch sind die iSFP-Kosten wirklich, welche staatlichen Zuschüsse gibt es und warum rechnet sich diese Investition bereits ab der allerersten Sanierungsmaßnahme?

Wie setzen sich die Kosten für einen iSFP zusammen?

Die Kosten für die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans sind nicht gesetzlich starr festgelegt. Sie variieren je nach Aufwand, Region und vor allem nach der Art und Größe des Gebäudes. Ein Energieberater muss für den iSFP das Gebäude vor Ort gründlich analysieren, Daten zu Wänden, Fenstern, Dach und Heizung aufnehmen und diese anschließend in einer speziellen Software modellieren.

Als grobe Orientierung für das Brutto-Honorar eines Energieberaters (vor Abzug von Förderungen) gelten folgende Richtwerte:

  • Ein- bis Zweifamilienhäuser: ca. 1.500 bis 2.000 Euro.

  • Mehrfamilienhäuser (ab 3 Wohneinheiten): ca. 2.000 bis 3.000 Euro (je nach Anzahl der Wohneinheiten auch höher).

Wichtig zu wissen: Das klingt im ersten Moment nach viel Geld für ein „Stück Papier“. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn der Staat übernimmt den Löwenanteil dieser Summe.

Die staatliche Förderung senkt Ihren Eigenanteil drastisch

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt die Energieberatung für Wohngebäude massiv. Über die iSFP-Förderung wird ein Großteil des Beraterhonorars direkt subventioniert.

  • Zuschusshöhe: Das BAFA übernimmt in der Regel bis zu 50 % der förderfähigen Beratungskosten.

  • Maximaler Zuschuss: Bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt die maximale Fördersumme bei 650 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern beträgt der maximale Zuschuss 850 Euro.

  • Zusatz-Bonus: Für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gibt es oft noch einen einmaligen Zuschuss für die Vorstellung des Fahrplans auf der Eigentümerversammlung.

Ein konkretes Rechenbeispiel für ein Einfamilienhaus: Kostet die Erstellung des iSFP beispielsweise 1.400 Euro, zieht der Energieberater den BAFA-Zuschuss von 650 Euro direkt von seiner Rechnung ab (sofern Sie ihm eine Vollmacht erteilen). Ihr tatsächlicher Eigenanteil liegt somit bei rund 750 Euro.

Warum der iSFP durch den „iSFP-Bonus“ effektiv kostenlos wird

Der eigentliche finanzielle Geniestreich des Sanierungsfahrplans liegt nicht in der geförderten Beratung selbst, sondern in den Vorteilen bei der späteren Umsetzung der Handwerksarbeiten.

Sobald Sie eine energetische Maßnahme an der Gebäudehülle (z. B. Dachsanierung, Fassadendämmung oder Fenstertausch) durchführen lassen, die als Schritt im iSFP verankert ist, sichern Sie sich zwei massive Vorteile bei der BAFA-Förderung:

  1. Der 5 %-Bonus: Die reguläre Förderquote für Einzelmaßnahmen steigt durch den iSFP-Bonus um zusätzliche 5 Prozentpunkte an (z. B. von 15 % auf 20 %).

  2. Verdopplung des Budgetdeckels: Ohne iSFP liegt das maximal anrechenbare Investitionsvolumen bei 30.000 Euro pro Kalenderjahr. Mit einem iSFP verdoppelt sich diese Grenze auf 60.000 Euro pro Kalenderjahr.

Das bedeutet in der Praxis: Wenn Sie die Fassade für 40.000 Euro dämmen lassen, erhalten Sie ohne iSFP maximal 15 % von der gedeckelten Summe (30.000 €) = 4.500 Euro. Mit iSFP erhalten Sie 20 % von den vollen 40.000 Euro = 8.000 Euro.

Sie sparen allein bei dieser einen Maßnahme 3.500 Euro an Fördergeldern mehr ein – bei einem anfänglichen Eigenanteil für die isfp kosten von gerade einmal ca. 750 Euro. Der Sanierungsfahrplan hat sich also schon mit dem ersten Projekt mehr als amortisiert und ist rein rechnerisch völlig kostenlos für Sie gewesen.

Fazit: Ein klares finanzielles Plus für Eigentümer

Die anfänglichen iSFP-Kosten sollten niemanden von einer fundierten Energieberatung abschrecken. Durch die Kombination aus direkter BAFA-Förderung für das Dokument und den anschließenden Extra-Prozenten bei der Sanierung ist der iSFP das wirtschaftlichste Werkzeug, das Immobilieneigentümern aktuell zur Verfügung steht. Er schützt vor teuren Fehlplanungen und holt das Maximum an staatlichen Zuschüssen für Ihr Eigenheim heraus. Machen Sie gerne einen unverbindlichen Termin bei unserer Energieberatung aus!

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