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Über 400 Teilnehmer beim Webinar: Warum das Thema Energie das Rheinland bewegt

22. April 2026

Ausschnitt eines Online-Beitrags der Rheinischen Post mit dem Titel "Immer noch hohe Förderquoten bei energetischer Sanierung möglich"

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Das Interesse war überwältigend: Über 400 Immobilienbesitzer verfolgten kürzlich unser Energieberatungs-Webinar. Für uns als ProEco Rheinland, das Kompetenzzentrum der Sparkassen für Nachhaltigkeit, ist diese Resonanz ein klares Signal. Oder wie es die Rheinische Post in ihrem Bericht treffend formulierte: Es ist „der Beweis, dass Heizung und Energiepreise die Menschen bewegen.“

Warum jetzt handeln? Der Kostendruck steigt

Unser Energieberater Timo Gehle machte im Webinar deutlich, warum Abwarten aktuell die riskanteste Strategie ist. Ein zentraler Treiber ist die CO₂-Bepreisung. Ab 2027 wird der CO₂-Preis frei am Markt gehandelt, was für einen Durchschnittshaushalt Mehrkosten von mehreren Hundert Euro pro Jahr bedeuten kann – und das wohlgemerkt nur für die CO₂-Abgabe, unabhängig von der allgemeinen Entwicklung der Gas- und Strompreise.

Angesichts der weltweiten politischen Unsicherheiten ist eine seriöse Preisprognose kaum möglich. Wer saniert, macht sich unabhängig von fossilen Preiswellen und sichert den Wert seiner Immobilie.

Gesetzliche Vorgaben: Solarpflicht in NRW

Neben dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) rücken regionale Vorgaben in den Fokus. In Nordrhein-Westfalen gilt beispielsweise eine klare Solarpflicht: Wer sein Dach grundlegend saniert, muss in der Regel 30 % der Fläche mit Photovoltaik belegen. Wir begleiten Sie dabei, solche gesetzlichen Pflichten nicht nur als Last, sondern als Chance für eine autarke Energieversorgung zu nutzen.

Mythos Wärmepumpe: Es geht auch ohne Fußbodenheizung

Ein Highlight des Webinars war die Aufklärung verbreiteter Mythen. Timo Gehle stellte klar: Eine Wärmepumpe benötigt keine Fußbodenheizung, um effizient zu arbeiten. Entscheidend ist nicht die Art der Heizkörper, sondern der tatsächliche Wärmebedarf des Hauses.

Mittels einer präzisen Heizlastberechnung und einem hydraulischen Abgleich lässt sich die Effizienz optimieren. Eine umfassende Dämmung ist zwar vorteilhaft, aber keine zwingende Voraussetzung für den Betrieb einer Wärmepumpe. Fossile Systeme bleiben zwar vorerst erlaubt, stellen aber durch die steigenden CO₂-Kosten ein wachsendes wirtschaftliches Risiko dar.

Fördermittel optimal ausschöpfen: Bis zu 70 % sind möglich

Besonders intensiv wurde im Webinar über das Thema Förderung diskutiert. Hier gibt es attraktive Hebel, die wir gemeinsam mit Ihnen ansetzen können:

  • Einzelmaßnahmen: Für Dämmung, neue Fenster oder Heizungsoptimierung gibt es in der Regel 15 % Zuschuss.
  • Der iSFP-Bonus: Wer einen Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lässt, sichert sich zusätzliche 5 % Extraförderung. Der Fahrplan bündelt alle Schritte in einer klaren, langfristigen Strategie.
  • Heizungswechsel: Je nach persönlicher Situation und Einkommen können beim Umstieg auf erneuerbare Energien Förderquoten von bis zu 70 % erreicht werden.

Wir begleiten Sie bei Ihrer Entscheidung

Das enorme Interesse an unserem Webinar zeigt: Viele Eigentümer stehen vor weitreichenden Investitionsentscheidungen, fühlen sich aber im Dschungel aus Gesetzen und Förderungen oft allein gelassen.

Genau hier setzen wir an. Wir begleiten den Prozess – von der ersten Analyse über den Sanierungsfahrplan bis hin zur optimalen Ausschöpfung der Fördermittel. Wer strukturiert plant, reduziert nicht nur seine Energiekosten, sondern investiert sicher in die Zukunft.

Sie haben das Webinar verpasst? Kein Problem. Kontaktieren Sie uns – wir begleiten Sie gerne bei Ihrem individuellen Vorhaben!

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