Relevanz: Der CO2-Fußabdruck spiegelt die Treibhausgasemissionen des Unternehmens angemessen wider und ermöglicht es dem Nutzer, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Vollständigkeit: Der CO2-Fußabdruck umfasst alle Treibhausgasemissionen innerhalb der ausgewählten Systemgrenzen. Wenn relevante Emissionsquellen ausgeschlossen wurden, muss dies dokumentiert und begründet werden.
Konsistenz: Um Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu ermöglichen, sollten die Bilanzierungsmethoden und Systemgrenzen auch in Folgejahren erfasst und beibehalten werden. Mögliche Änderungen der Methodik und der Systemgrenzen müssen benannt und begründet werden.
Transparenz: Alle relevanten Aspekte müssen sachlich schlüssig, klar und verständlich adressiert und dokumentiert werden.
Genauigkeit: Unsicherheiten bei der Berechnung von Treibhausgasemissionen sollen verhindert werden. Die bereitgestellten Informationen müssen genau genug sein, um den Nutzern zu ermöglichen, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Für Firmenkunden ist das GHG Protocol ein Kernwerkzeug der Nachhaltigkeitsberatung, um CO2-Fußabdrücke zu berechnen, Reduktionsziele (z. B. SBT) zu setzen und CSRD-Berichte zu erstellen. Privatkunden können indirekt profitieren, z. B. durch transparente Angaben zu Produktemissionen.“